Montag, Februar 19, 2007

Don der Metzger

Wir hatten also Lareth und seine Schergen bezwungen. Erschöpft und blutig, zum Glück war es in der Regel nicht unseres, verschnauften wir ein wenig.

Erbost über eine ihn verletzende Entladung aus Lareths magischem Kampfstab lies Don sich nicht davon abbringen mit seiner Axt den Kopf von Lareths Rumpf zu trennen.

Als hätten wir nicht schon genug Blutlachen verursacht!? Llewellyn konnte nur Fassungslos seinen Kopf schütteln während Fendor mit den Augen rollte. Nach Dons grauslicher Metzger-Arbeit fingen wir an Bestand zu ziehen.

Unsere Verletzungen waren relativ oberflächlicher Natur, wir konnten uns daran machen die Besiegten zusammen zu treiben und erst mal in den Schlafraum von Lareths Untergebenen sperren.

Wir verfolgten auch noch die Spuren zweier entwischter Gegner, doch außer einer Lache an verbranntem Haar in einem unterirdischen Tümpel konnten wir keine weiteren Gegner finden. Anscheinend hatte sich der angekokelte Bugbear durch den Hintereingang nach draußen geschlichen und das Weite gesucht.

Wir sammelten alle verwertbaren Waffen und Rüstungen und schichteten sie in Lareths Raum auf mehrere Haufen. Jeder unserer Gruppe füllte seinen Waffenvorrat auf, sofern etwas brauchbareres bei den Beutestücken zu finden war. Leider war der magische Brustharnisch von Lareth jedem von uns ein wenig zu klein.

Fendor ergänzte seine Waffen um ein Breitschwert ohne Spitze, da er wohl den Verdacht hegte das ihn sein Kurzschwert ein wenig zu einer Zielscheibe für den einen oder anderen Witz herhalten lies. Da war und ist wohl was dran.
Llewellyn nahm zusätzlich zu seinem Breitschwert eines mit Spitze mit, das erweitert auf jeden Fall seine Optionen im Kampf um einen effektiven Stich.

In Lareths Raum befanden sich auch mehrere Kisten mit Beutestücken, darunter Karinas, Fendwigs und Luxenors Ausrüstung sowie eine Schatulle mit Gold- Silber und Kupferstücken und einen Beutel mit Edelsteinen.

Da wir nicht alles mitschleppen wollten packten wir die wertvolleren Gegenstände zusammen und machten uns zusammen mit den Gefangenen auf nach Hommlet. Der Rückweg dorthin war öde, mückenverseucht, sumpfig, vom Gejammer der Verletzten durchzogen und langweilig,
aber wir kamen in einem Stück, plus Mückenstiche, in Hommlet an.

Als wir uns dem Areal des Dorfschulzen näherten kamen uns zwei berittene Bewaffnete in den Farben von Verbobonc entgegen. Sie waren ein wenig Baff nebst den bisher gemeldeten Gefangenen weitere für den Transport nach Verbobonc mitnehmen zu müssen.

Am meisten überraschte sie wohl das Gnolle, Bugbears und Menschen zusammen ein ziemlich inhomogener, eigentlich nicht zusammen passender, Haufen waren. Es muss schon etwas sehr seltsames sein das sie zur Zusammenarbeit bewegt. Nachdem wir einen ersten Bericht abgeliefert hatten und die Gefangenen aus unserer Obhut in die kundigen Hände der Soldaten übergeben waren verabschiedeten sich Karina und Luxenor von uns um Ihrer Wege zu ziehen.

Weiteres Vorgehen:

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